Eine weitere Etappe beginnt. 7 Uhr aus den Federn, dann gibt es ein sehr gutes Frühstück und es folgt die tägliche Routine. Pferde für den Abmarsch vorbereiten. Micha hat mir den/die Wege erklärt wie ich nach Suhl komme. Ich musste mich für den langen Weg entscheiden, da meine Pferde Wasserscheu sind. Also auf nach Suhl, beide am Strick. Nach ca. 2 km kommt ein Fahrzeug von hinten und ich mach auf der Forststraße platz. Das Auto macht neben mir Halt und der Förster frägt mich wo meine Schilder zur Kennzeichnung der Pferde sind. Wie, Nummernschilder für Pferde. Wo bekomme ich diese. Am Forstamt lautet die Antwort. Was macht man bei der Durchreise? Kurzgefasst, der Förster wusste keine praktikable Lösung. Gelernt habe ich, in Thüringen müssen Pferde ein Nummerschild vom Forstamt tragen. Was für bürokratische Idiotie.

Weiter geht’s nach Suhl. Dort schaffe ich es mit den Pferden die gefährlichen Kreuzungen an den Fußgänger Übergängen bei Grün zu queren. Ein Stück weiter und über die Bahnschinen, es geht schon besser mit Krümel, und ich bin im Grünland. Aufsitzen und es los durch die endlos scheinenden Weiten im Thüringer Wald. Das Navi führt mich und bis auf einige Ausnahmen komme ich gut voran. Hinunter nach Benshausen führte der Wanderweg durch einen sehr steilen Hohlweg, wo ich mich entschied abzusteigen und die Pferde zu führen.

Es geht steil hinunter.
Wald, Wald und wieder Wald

 

Nach 1 km Fußmarsch erreichten wir eine Lichtung oberhalb von Benshausen. Dort durften die Hotties grasen. Nach einer halben Stunde wanderten wir abwärts in den Ort. Benshausen war einfach was den Straßenverkehr anging. Das Navi führte mich zuverlässig. Doch der weitere Weg, abseits der Straße war für die Pferde zu schmal. So suchte ich eine Alternative, was mir viel Schweiß kostete, und uns durch sehr unwegsames Gelände führte. Ich musste die Pferde einzeln über Hindernisse führen.

 

Krümel hoch angebunden im Gebüsch.

Dazu musste ich z.B. Krümel hoch an einem Baum anbinden und mit Keks weiter gehen. Diese Aktion hat bei den Pferden Angstzustände ausgelöst, sodass diese stark schwitzten als wären sie überanstrengt worden. Der Alternativweg war beschwerlich und zeitraubend.

Nach einer Stunde Zeitverlust haben wir die Route wieder vor uns. Nun ging es wiederum kilometerweit durch den Wald, vorbei an einer Military Reitanlage, vorbei an Kühen immer den Weg entlang nach Christes. Der Weg wollte nicht aufhören. Bergan, bergab, ständig der gleiche Trott. Wir haben auf dieser Tour ca. 450 Höhenmeter bergauf und bergab überwunden. Nach endlosen Kilometern im Wald, siehe da, er lichtet sich, Weideland ist in Sicht.

 

Großer Stellplatz mit überdachtem Unterstellplatz.

Die Pferde legen im Schritt Tempo zu und nach 500 Metern habe ich die Greenland Ranch erreicht. Dort wurde ich bereits von Frau Flemming erwartet, denn die Stonefield Ranch hat mich bereits angekündigt.

Büro und Reiterstübchen. Neubau ist oben am Berg.

Hier wurde ich besten versorgt und es gab schöne Gespräche mit Herrn Flemming. Mein Nachtlager war eine Feldliege im Reiterstübchen. Mal sehen wie ich darauf schlafe. Später am Abend haben wir noch nach den Pferden gesehen. Es gibt zwei Fohlen, eines 3 Wochen alt und eines wurde in der Nacht 26.05.2019 geboren. Leider war es zu dunkel zum Fotografieren.

Greenland Ranch

Familie Flemming

98547 Christes Schwarzaer Straße 21

www.greenland-ranch.de

info@ greenland-ranch.de

Tel: 00491716087034

Zum Nachlesen auf Komoot: https://www.komoot.de/invite-tour/68867756?code=gono8v-uKKrLzmGnTesbXSZRCPZpqPLIsXMC1yBzMpBDr4CyDc

http://KJelinek-Shop.iys.at

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