9 Uhr gab es Frühstück. Dann habe ich die Rechnung beglichen und wollte 10 Uhr starten. Von wegen, die Reitschüler haben Pferde vorbereitet und so war kein Platz für mich, um meine Hotties vorzubereiten. Es wurde 11 Uhr bis ich die übliche tägliche Prozedur von putzen bis aufsatteln fertig hatte. So gegen 12 Uhr startete ich dann nach Suhl. Laut Komoot eine sehr schwere Etappe.

Laut Komoot. 1000 Meter über M.
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Zirka 490 Meter hinauf auf den Rennsteig und 460 Meter runter zur Stonefield Ranch. So gegen 12 Uhr war es soweit. Navigation starten und los geht’s. Leider hat mich Komoot einige Runden im Kreis geschickt, sodass ich nach der dritten Umrundung der Reitanlage Oberpörlitz endlich fragte wie den der Weg sei. Dabei stellte ich fest, dass ich ganz nahe war und ich mich vom Kommentar vom Navi irritieren ließ. Also rauf auf den Weg, runter nach Ilmenau, die Straße queren und dem Weg folgen. Auch da brauchte ich zwei versuche bis ich den richtigen Weg folgen konnte. Von nun an ging es steil bergauf. Krümel schnaufte und musste des Öfteren eine kleine Verschnaufpause einlegen. Am Kamm angekommen wurde es einfacher. Nur mehr leite Anstiege und teilweise wieder abstieg in eine Senke. Ein ständiges auf und runter wobei das Hinauf noch überwiegt. Tolle Wege, Forststraßen und weil es Sonntag ist, viele Wanderer zu Fuß oder mit dem MB unterwegs. Platz für Alle. Es ging vorbei an Quellen, Gasthöfen welche gut besucht waren. Ja, Thüringen ist schön. Es geht noch immer aufwärts Richtung Rennsteig. In Schmücke machte ich Rast. Eine Thüringer Bratwurst zum Mittag mit roter Fassbrause. Die Pferde sind angeleint und fressen das karge Gras. Wir sind mittlerweile auf ca. 800 Meter Seehöhe und die Temperatur ist um einiges niedriger wie in Ilmenau. Weiter geht es zu fuß Richtung Rennsteig. Da es hier eine gefährliche Passstraße gibt, habe ich mich auf Nebenwegen dem höchsten Punkt genähert und zum geeigneten Zeitpunkt die vielbefahrene Motorradstrecke überquert. Jetzt habe ich den Rennsteig erreicht. Von nun an geht’s Richtung Suhl teilweise leicht abfallend, teilweise steil. Zirka 3 km vor der Ranch wollte mich das Navi einen Steig hinunter schicken. Der war mir suspekt und so fragte ich Leute an der Raststätte nebenan welchen Vorschlag sie hätten. Ein Ehepaar zeigte mir einen gut gangbaren Weg, den ich gerne folgte. Auch dieser Weg war teilweise steil, jedoch breit genug für die Pferde. Ganz nahe der Ranch Zeiten die Beiden mir eine Abkürzung durch Büsche und siehe da, schon waren wir angekommen. Es gab einige erstaunte Gesichter, die Frage wo bringen wir dich unter. Alles kein Problem, das beinahe fertig gestellte Apartmenthaus dient als Schlafstätte. Für mich war es ein Erlebnis mit welch einer Unkompliziertheit ich empfangen wurde. Es gab Abendessen vom Feinsten. Liebe Menschen, welche deren Lebenstraum leben, was ich persönlich unheimlich schön finde.

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