8 Uhr 30 Start am Hotel Weimarer Berg mit Gepäck zum Stall in der Aue Apolda. Die Hotties sind ein wenig aufgeregt und erfreuten sich der mitgebrachten Karotten und Äpfel. Wie jeden Tag, zusammenpacken, Pferde vorbereiten, aufsatteln beladen. Nichts neues. Jetzt, es ist mittlerweile 11Uhr, geht es durch die Stadt in den Außenbereich von Apolda. Nach ca. 1,7 km Fußmarsch mit den Pferden im Schlepptau waren wir in einer schön angelegten Parkanlage, welche für uns das Tor in Richtung Süden ist, wo wir reiten wollten. Dieses Mal habe ich mich der Komoot Navigation bedient, um zu sehen wie gut diese funktioniert. Im Park hat sich ein Rentner darüber mokiert, dass die Pferde Spuren hinterlassen. Wenn es weiter nichts ist! So gegen Ende der Parkanlage aufsitzen, Keks in Schlepptau nehmen und ab geht die Post. Der Tag zeigte sich grau in grau und es war empfindlich kalt auf Krümel. Handschuhe im Seesack versteckt, zweite Jacke hinten am Sattel. Komoot gibt dezent den Ton an. Die Richtungsanweisungen sind genau und führen zu mehr als 90% über Neben-, Wander-, Waldwege. Es sind auf 33,5 km nur zwei Straßen mit ca. 500 Meter länge und eine Autobahnunterführung zu meistern. Der Ritt führte über Flurstraßen für ca. 17 km bis Döbritscher, danach ging es für weitere 16,5 km über Waldwege nach Hetchburg. Auf der Strecke habe ich Rehe, Käuzchen, Bussarde und Vögel, welche ich leider nicht bestimmen kann, gesehen. Kurz vor Döbritsch musste ich vom Pferd. Krümel war nicht bereit die schmale Holzbrücke zu überqueren. Deshalb zuerst Keks rüberführen, dann ließ sich auch Krümel dazu herab.

Krümel, der Feigling

Auf der gesamten Strecke bin ich kaum Menschen begegnet. Doch, in Döbritscher ließ ich die Pferde grasen und versorgte sie mit Wasser. Da waren drei neugierige Damen mit Kindern, die wissen wollten, was ich mache wohin es geht. Auf den restlichen Kilometern begegnete ich einen Herrn mit Hund, was mir sagte, dass ein Ort in der nähe ist. Durch den Wald, kurz vor Hetchburg war der Weg sehr schmal, sodass ich befürchtete, dass Keks mit Beladung nicht bei dem Gestrüpp vorbeikommt. Deshalb habe ich beide angebunden, mit der mitgeführten Hacke den Weg verbreitert. Die Pferde habe ich dann einzeln an der Engstelle vorbeigeführt. Kurz vor Hetchburg hat mich Komoot zu einer steilen Treppe geleitet.

Keks, der Ungeduldige
Krümel in Warteposition
Gut beschilderte Wanderwege mit Rastplätzen
Waldweg, Thüringen Weg.
Raps, Raps. Wie groß sind diese Felder?
Große Weiten wohin das Auge sieht.

 

 

Dumm gelaufen, Komoot ist nicht für Reiter ausgelegt. Was tun? Kurzer rundumblick, dann über eine Wiese zur Straße, dort 50 Meter in der dreißiger Zone und über eine Brücke. Beinahe geschafft. Jetzt war der Reiterhof in greifbarer Nähe. Am Reiterhof angekommen habe ich wie immer zuerst nach Einstellmöglichkeiten gefragt, dann die Pferde versorgt. Die Beiden durften in den Round-Pen und haben sich gleich mehrmalig gewälzt. Oh, wie schön. Zwischenzeitlich habe ich die große Box mit Stroh eingestreut und Heu für die Nacht in großer Menge beigebracht. Nach getaner Arbeit habe ich die junge Familie mit deren drei Kindern kennen gelernt. Diese Nacht verbrachte ich in einer Ferienwohnung am Hengstbachhof, sauber und einfach. Für einen müden Reiter mehr als ausreichend.

Hengstbachhof 99438 Hetschberg, in den Vierteln 50

Mail: info@hengstbachhof.de

VG

Kurt

Komoot zum Nachlesen: https://www.komoot.de/invite-tour/67807137?code=614×96-I8xDkZu9KcuX2dF6QsshPtVcPWo469GFGXyl10lQUYI

https://www.komoot.de/invite-tour/67954608?code=xhlyn2-c5uDGJe9yhdjsn6bgrVedLuECcGodRgPUzp4YX0_T-c

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