Vor einigen Tagen in der Corona Krise haben wir Pferde getauscht. Meine Partnerin reitet nun Keks und „einer meiner“ Krümel.

Keks in seinem Satall, mit Ausblick.

Da ich viel Zeit habe konzentriere ich mich auf das richtige sitzen. Eines der Ziele ist, durch richtiges sitzen Krümel zu reiten. Daher, richtig sitzen, richtig atmen, und ohne Zügeleinsatz das Pferd zu lenken. Spannend zu sehen und spüren wie Krümel reagiert. Die letzten Tage habe ich die Anregungen von „Mister Pferd“ geprobt und vieles funktioniert bereits. Richtig sitzen ist ohne fremde Hilfe als Ferndiagnose nicht einfach, aber es geht. So habe ich begonnen bei durchhängenden Zügel Krümel mit einem Klick und ganz leichter Vorwärtsbewegung der Zügelhand in Bewegung zu setzen und das funktioniert. Mit Ausatmen bleibt er stehen, leichtes Anheben der Zügel und Gewicht nach hinten und leichte Schenkelberührung nahe der Vorderbeine reicht und Krümel legt den „Rückwärtsgang“ ein. Zwar noch zaghaft, ich denke das wird mit jedem Mal üben besser.

Es gäbe noch viel dazu zu sagen, jedoch kann ich nur Anregen aus meiner Erfahrung geben, diese lautet üben und nochmals üben. Pferde reagieren unheimlich sensibel auf richtig sitzen und Gewichtsverllagerung.

 

Was gab es noch neues? Nichts wesentliches. Die Corona-Virus Verordnungen verhindern einen Reit-Schulbetrieb, was für einen Hof, welcher sich über Einnahmen aus dem Reitunterricht hauptsächlich finanziert, nicht vorteilhaft ist. Schön zu beobachten ist, wie jetzt alle am Hof „sprichwörtlich“ zusammenrücken. So werden die Schulpferde longiert und von Könnern geritten.

Zwei Freunde.

Wir dagegen bemerken von Corona nichts. Ohja, wir können nicht zum Abendessen ausgehen, aber sonst? Uns geht es in der Krise gut, wir haben Pferde und wir haben die Natur vor der Haustür. Keks und Krümel tragen uns regelmäßig ins Gelände hinterm Hof und es macht Beiden sichtbar Freude mit uns die Gegend zu erkunden. Was auffällt, beide sind je nach Situation noch immer „Angsthasen“.

Wenn auf einem Hügel in der Ferne eine Person steht oder ein Fahrrad, was nicht dorthin gehört, dann muss Krümel überlegen ob er denn weiter geht. Auf unseren Reitwegen gibt es ein Rinnsal welches es zu überschreiten gilt. Oh je. Erst nachdem zwei entgegenkommende Radfahrer problemlos durch das Rinnsal gefahren sind, konnten unsere Pferde dieses mächtige Hindernis überwinden. Krass, oder? Pferde sind wie sechs Jährige Kinder, dem stimme ich zu.

Reitwege soweit das Auge reicht.

 

Bis zum nächsten Mal.

VG Kurt

 

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