Abreise bei Baier. Zeitig bei Morgenfrische.

Endlich ist es gelungen. Was? Der zeitige Aufbruch. Bereits 6 Uhr habe ich die Pferde vorbereitet und bin bereits 8 Uhr unterwegs nach Schlitz. Das ist wichtig, denn es wird sehr heiß werden und man merkt den Pferden das heiße Wetter an. Frau Bayer hat mir zum Abschied ein Frühstückspaket geschnürt und mir gute Reise gewünscht. Dieses Mal war ich elektronisch bestens vorbereitet, Power-Bank und Mobil-Telefon voll aufgeladen. Nochmals möchte ich nicht ohne Strom und Navigationshilfe reiten. Nun los vom Hof der Bayer. Keks geht willig. Krümel im Schlepptau ziert sich, er lässt sich teilweise schleppen. Das geht soweit, dass es einen Ruck am Sattelhorn gibt, wenn Keks losgeht und Krümel hinten träumt. Die erste größere Hürde war die Stadt Hünfeld, dort ging es für ca. 1,5 km durch die Stadt. Schlimm für mich sind die rücksichtslosen „Alten Weiber“, die offensichtlich keine Zeit haben bzw. kein Gespür für Angst. Auf der anderen Seite gibt es durchaus viele Fahrer, denen man für deren Rücksichtnahme danken muss. Beim Bahnhof Hünfeld bekam ich von Busfahrern einen guten Tipp wie ich über die Bahn komme.

Der eingeschlagene Weg führte durch Grünland und zu meiner Überraschung sah ich ein Storchennest, welches bewohnt war. Einer der Störche flog regelmäßig das Nest an. Weiter geht es über eine Brücke über eine große Hauptverkehrsader. Danach parallel zur Straße auf einen Wanderweg welcher parallel zum Wald verläuft. Ein Reh stand mitten am Weg bereit zur Flucht. Der Ritt ging durch herrliche Landschaft, klein Dörfer und wie kann es anders sein, vorbei an eingezäunten Rinderherden. Das ist noch immer ein Problem. Keks verspürt Fluchtinstinkte. Es geht zügig weiter. Mein Navi irritiert mich, es verliert öfters das GPS Signal. Um zu lösen, dass mich das Navi narrt, muss ich irgendwie sicherstellen, dass mein Mobil immer Kontakt zu den GPS Satelliten hat. Vielleich schaffe ich das in den nächsten Tagen. Man lernt nie aus.

Gut ausgebaute Wanderwege
Storchennest
In der Stadt Hünfeld

 

 

 

Rhön Landschaft Karger Boden

Nach 20 km erreiche ich den letzten Hügel vor Schlitz. Nur noch 5 km durch den Wald. Oben auf der Spitze angekommen öffnete sich ein wunderbarerer Blick über eine Stadt unten im Tal. Der Hintern tat mir weh, die Beine schmerzten und so schwang ich mich aus dem Sattel und legte eine halbstündige Rast ein. Danach weiter zu fuß zum Reitbetrieb. 2km entspanntes Gehen, Beine vertreten, Bewegungsapparat wieder einrenken. Am Reitstall angekommen habe ich Keks und Krümel bei einem Bächlein angeleint, mit Wasser versorgt und grasen lassen. Für mich habe ich die Hängematte zwischen zwei Bäumen aufgehängt und eine Rast eingelegt. Ich musste auf Erwin warten. Dieser kam ca. 17 Uhr und half mir und mit den Pferden. Absatteln und die Beiden in schöne Boxen bringen, welche wir mit reichlich Futter ausgestattet haben. Ein toller Stall und wie immer hilfsbereite Menschen.

Diesmal werde ich in einem kleinen Gasthof übernachten. Ein Mitglied vom Reitverein brachte mich zum Gasthaus. Danke.

Morgen geht es weiter, wohin, das weiß ich noch nicht.

VG Kurt

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