Hallo liebe Freunde,

es erstaunt mich täglich wie Pferde reagieren oder auch nicht. Da glaubt man, sein Pferd ist gut geschult und stellt fest, jetzt hat es eine neue Marotte, so sieht es der Reiter, in diesem Falle ich. Beginnen wir mit Keks. Mit Keks hatte ich das Problem, dass er an der Führleine nicht hinten nach gehen wollte. Was auch immer ich machte, dreimal im Kreis, zurück senden, nichts half. Eines Tages schnappte ich mir eine Gerte, hielt diese einfach in der gleichen Hand wie die Führleine und Keks ging anstandslos kilometerweit brav hinter mir her ohne zu drängeln. Wow, welch ein Erfolg. Nach etlichen Wiederholungen habe ich damit aufgehört, es ist lästig ständig eine Gerte mitzuführen, aber seit einigen Tage dürfte Keks Abstand halten hinter dem Führenden nicht mehr spannend oder Pferd gerecht halten, er drängelt. Was bleibt zu tun, wiederum die Gerte mitführen um ohne Stress mit dem Keks im Schlepptau zu gehen. Schade, aber es ist so. Was ich bis dato nicht weiß, warum hat Keks so einen riesigen Respekt vor der Gerte, ich habe diese noch nie benutzt. Was ist bei seinem vorherigen Besitzer gelaufen? Keks wird es mir nicht erzählen können, es wird noch Monate dauern bis er in vollem Umfang Vertrauen zu uns aufgebaut hat. Kurios ist sein Verhalten beim Reiten. Eine schnelle Handbewegung seitlich oder nach vorne nach oben, interpretiert Keks als Aufforderung zum Speed Galopp. Laufen auf Teufel komm raus, die Hexen sind hinter mir her. Auch dieses Verhaltensmuster abzubauen benötigt zeit. Und was ist mit Krümel. Dieser Lümmel hat ebenfalls eine neue Marotte. Nach 30 bis 40 Minuten am Platz bewegt er sich unaufgefordert in Richtung Platzausgang um zu zeigen, genug ist genug. Man kann das als ein niedliches Verhaltensmuster interpretieren, jedoch sollte er bereits gelernt haben, dass der Reiter die Richtung und das Trainingsende bestimmt und nicht er, Krümel. Ansonsten läuft Krümel mit neuen gebrauchten Sattel gut. Reagiert auf die leichten Hilfen, geht in zügigen Schritten und hat mittlerweile einen angenehmen Trab, der sich leicht sitzen lässt. Wird Krümel zu schnell oder übermütig, dann geht es in einige kleinere Kreise bis er merkt, dass der Reiter das Tempo bestimmt. Zusammen gefasst lässt sich sagen, es gibt Fortschritte. Es ist jedoch nicht so, dass man ungeübte Reiter auf Keks oder Krümel sitzen könnte.

Krümel und Keks, unzertrennlich!

Das bedarf noch einiger Anstrengungen.

Sogar im Futter Eimer sind die Beiden Freunde

 

Man kann sehen, Beide sind noch beste Freunde.

Bis demnächst,

Kurt

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