Es ist erstaunlich, wie unsere Pferde sich damit arrangiert haben. Eine süße Stimme und ein freundliches Gesicht beruhigen und sind ein wichtiger Zugang zu unseren Pferden.

Keks geht gelassen. Das ist sehr angemehm.

Wie lauten doch die Worte von „Mister Pferd“, dein Pferd ist dein Spiegelbild? Hm, das würde bedeuten, ich bin schlecht gelaunt, mein Pferd auch. Ich bin nervös, mein Pferd ist es auch. Bin ich hektisch, dann glaubt mein Pferd, es muss nervös sein oder mich schneller tragen als sonst. Soweit die Theorie. Und was ist dran? Sehr viel. Wenn man so in sich hineinhorcht, wie der Tag gelaufen ist, wie man drauf ist, und warum die Bewegungen so hektisch sind, kann man durchaus feststellen, eine gewisse eigene Sensibilität vorausgesetzt, dass dein Pferd deine Schwingungen aufnimmt. Was tun? Ein wesentlicher Bestandteil ist richtig mittig sitzen und eine ruhige Atmung. Der Blick des Reiters richtet sich über den Pferdekopf oberhalb der Ohren in die Ferne, den Nahbereich erledigt das Pferd. Stimmt das? Klar kann man das nicht sofort umsetzen, aber es wirkt, das Pferd wird ruhiger.

 

 

Ein Krümel entspannt. Hauptsache es gibt zu fressen.

Dies gilt in unserem Fall für beide, Keks und auch Krümel. Nicht an beiden Zügeln ziehen, reißen. Dazu kommen wir später. Was aber tun, wenn das Vieh unter dir nicht vernünftig geht und nicht dein gewünschtes Tempo marschiert, sondern eigenwillig eine Gangart oder ein Tempo wählt, dass du als Reiter nicht willst. Je nach Runde nimm den inneren Zügel auf und schicke das Pferd in einen Kreis. Lass es solange einen immer kleiner werdenden Kreis gehen bis das Tempo für dich passt. Passt das Tempo, dann spare nicht mit Lob. Daher innere Atmung beachten, richtig sitzen, gelassen bleiben, egal was das Pferdchen dir bietet, aber immer konsequent die gesetzten Ziele verfolgen.

 

 

 

 

 

Um dein Tempo zu gehen, lass dein Pferd solange arbeiten und im Kreis gehen, bis es deinen Wunsch verstanden hat und dann mit Engelszungen loben, loben und wiederum loben. Na ja, sie verschmähen auch kein Leckerli, am besten schmecken Bananen und Datteln. Dafür wird das Tempo auch sofort gedrosselt.

Auch Keks ist mittlerweile sehr entspannt und gelassen. Das ist schön für mich als Reiter.

Wie Ihr seht, habe ich wahnsinnig viel gelernt, eine teilweise komplett andere Reitweise, aber sehr erfolgreich. Ich bin so froh, dass jetzt auch andere Familienmitglieder beginnen können, mit diesen Tipps unsere Pferde auch im freien Feld zu reiten.

 

Bis zum nächsten Mal.
VG
Kurt

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