Erfahrungen eines Wanderreiters: Teil2

Gibt es Alternativen? Also suchte ich nach einer Alternative. Ein Fahrradhelm wäre möglich gewesen – nun ja, wem die Optik egal ist, mag hiermit zurechtkommen. Für mich war das eher nichts. Noch auf der Reittour probierte ich es daher mit einem Helm aus Polyester, auf den wiederum sich ein Hut stülpen lässt.

Was soll ich sagen? Es war suboptimal. Weder passte der Helm richtig auf meinen Kopf, noch entsprach er der Sicherheitsnorm. Dass der aufgestülpte Hut beim Galoppieren aber immer vom Helm flog und sich auch mit einem Band nicht vernünftig fixieren ließ (also ohne mir beim nächsten Windstoß die Luft am Halse abzuschnüren), das war dann doch mehr als nur unangenehm.

(https://www.hauptner.ch/de/pferdesport/pferd/westernreiten/zubehoer-western/westernhut-kopfschutz)

Um Authentizität zu erzeugen, z.B. beim Westernreiten mit Cowboyhut, gibt es Schutzhelme, welche man unter einem übergroßen Hut versteckt. Bei dieser Variante wird der Hut ohne zusätzliche Befestigung einfach über die Schutzschale gestülpt.

Doch das Wanderreiten hatte mich gepackt und ich war nicht gewillt, die Suche nach einem guten Reithelm aufzugeben. Meine Ansprüche waren so groß nicht: er sollte Helm und Hut in einem sein, eine gutaussehende, bequeme Kopfbedeckung mit integriertem Kopfschutz. Kann so schwer nicht sein, dachte ich mir. Und doch brachten meine Internetrecherchen zunächst kein Ergebnis.

back next