Erfahrungen eines Wanderreiters: Teil3

Monate später habe ich schließlich doch ein amerikanisches Produkt gefunden, das meiner Idee nahe kam (https://resistol.com/pages/resistol-ridesafe). Ein Helm mit integriertem Hut. Oder anders herum? Egal. Typisch amerikanisch allemal: groß, mächtig, fast wuchtig. Aus großer Entfernung wirklich sehr gutaussehend, perfekt für Westernreiter. Doch schaut man genauer hin, wirken die schwarzen Kinn-Strapse und auch die ausladende Krempe ziemlich billig. Der äußere Schutzring, der um das einzig erhältliche Hutmodell führt, wirkt sehr unförmig. Dadurch fehlt es dem Helm an Authentizität, durch die sich speziell Westernreiter bei Turnieren besonders hervortun. Damit war auch dieses Produkt leider keine echte Alternative.

Bilder von: https://resistol.com/pages/resistol-ridesafe

Dieser Helm mit integriertem Hut hat einen äußeren Schutzring, welcher das Produkt unförmig erscheinen lässt. Die angewandte Technik ist nur auf ein Hutmodell anwendbar.

Ich hatte also die Wahl: aufgeben oder selber machen. Wer mich kennt, weiß, dass ich so schnell nicht den Kopf in den Sand stecke. Also habe ich mich selbst an die Arbeit gemacht. Ich wollte Authentizität pur. Meine Idee war daher, in Wanderreithüte und Westernhüte bekannter Hutmarken einen Kopfschutz zu integrieren. Gemeinsam mit meinem Partner, einer Manufaktur aus Leipzig, habe ich viele Monate an Konzeption, Design und Umsetzung gearbeitet, bis nach vielen Anläufen schließlich die ersten hochwertigen Hut-Helme fertigstellen konnten. Welche Herausforderungen es auf diesem Weg zu meistern gab, lesen Sie gern hier. (Product)

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