Geplanter Start in Hetchburg war 10 Uhr. Zeitig aus den Federn, zum Frühstück eingeladen, am Tisch zwei Personen aus Urfahr Umgebung (Mühlviertel) in Österreich. Habe zwei Semmeln mit Butter und Käse gegessen und Wasser anstelle von Kaffe oder Tee genommen.

Keks beim Festmahl

Danach die Hotties auf den Ritt vorbereitet. Von wegen, es fahren richtige Brummer am Hof auf, sodass an aufsatteln und abreiten nicht zu denken war. Erst zur Mittagszeit konnte ich die Reise beginnen. Diesmal sollten es 25,5 km laut Komoot werden. Interessant war das Höhenprofil. 530 Meter Anstieg und 400 Meter runter. Doch von Vorne. Die ersten 800 Meter führten über einen wunderschönen Wanderweg, welcher über Stufen auf einen Platz endete. Was nun, kaum nachgedacht machte Krümel einen Satz und wir waren drunten. Mutig dachte ich mir. An dieser Ecke der Wanderung war Komoot ein wenig irritiert. Die Richtungsangeben passen nicht. Deshalb in eine Richtung reiten und Komoot sagt dir dann sie haben die Route verlassen. Daher zurück zum Ausgangspunkt der letzten Ansage und man erhält eine Neue. Diese stimmt meistens. Also weiter in die gewünschte Richtung. Da stellte sich ein riesiges Hindernis in den Weg. Ein Eisengitter, feinmaschig, welches einen Bach abdeckte. Krümel war nicht bereit rüber zu gehen. Absteigen, Keks drüberführen, anbinden. Nun der Versuch mit Krümel. Erster Versuch zögerlich, beinahe springend. Dann nochmals zurück. Dreimalig wiederholt und Krümel fasste Vertrauen in dieses komische Gebilde. Aufsteigen war wiederum ein Thema für sich. Dabei sollte doch Krümel bereits wissen, dass ich einige Tricks auf Lager habe. Danach lief alles wie am Schnürchen. Die Ansagen von Komoot waren klar und nachvollziehbar und richtig.

Felder, riesige Felder.
Herausforderung Windmühlen.
Waldpassagen.
Keks und Krümel vor der Abreise

 

Der Ritt führte vorwiegend durch Wälder und offene Getreidefelder. Einige Abschnitte haben wir im Trab gemeistert. Insgesamt ca. 5km, der Rest war Schritt. Zur Halbzeit der Strecke habe ich die Beiden mit frischem Wasser versorgt, was denen einen Energieschub verpasst hat. Sie liefen als wenn wir gerade gestartet wären. Im Wald gab es nur ein besonderes Vorkommen. Komoot führte uns bergab in einem Hohlweg, welcher stark überwuchert war. Dort war ich wiederum über meinen Hut mit integriertem Kopfschutz froh. Keine Blessuren durch Sträucher und Äste. Der Hut mit dem Harnisch funktioniert bestens. Auf den Weg nach Ehrenreich habe ich Weiden mit Kühen in weiter Ferne und etwas näher eine Herde Wasserbüffel passiert. Zirka 16:30 habe ich Ehrenstein erreicht. Ein schöner Reiterhof mit netten Leuten. Nancy Schuster und Heiko Eccarius sind liebe Gastgeber. Nancy hat mir Schinkenbrote mit Spiegelei gekocht. Einfach himmlisch nach so einen langen Ritt. Ein schöner Pferdehof, mit viel Liebe ins Licht gesetzt. Beide haben vor einigen Monaten den Hof übernommen und vieles wieder hergerichtet. Jetzt hoffe ich für die Beiden, dass viele der ehemaligen Einsteller und Neu kommen. Ein erhaltenswerte Gehöft mit Menschen für die der Reithof eine Berufung ist. Vielleicht wird das ein häufig angesteuerter Wanderreithof.

Pferdehof: aktuell leider keine Internetadresse verfügbar, da erst kürzlich übernommen.
Adresse: 99326 Stadtilm Ehrenstein 34

 

Gruß

Kurt

Komoot zum Nachlesen: https://www.komoot.de/invite-tour/68082192?code=ttpg20-mefBD83LI96kxEcidDNJTDWqcj1fUhrHwGTvJQ0EwnI

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