Sonntag hat mir meine liebe Partnerin noch einiges gebracht. Das waren Ersatzzügel, Obst und viele detaillierte Landkarten, damit ich den richtigen gefahrlosen Weg in Thüringen finde. Außerdem hat sie mich bei der Routenwahl bestens unterstützt und beraten.

Traum Landschaft. Schön zu reiten.

Es startet wie immer mit dem täglichen Prozedere. Dafür sorgen, dass die Hotties nochmals gutes Futter bekommen, dann 20 Minuten grasen und deren Spezialfutter verabreichen. Danach Pferde putzen, Hufe auskratzen, satteln und bepacken. Die Last von Keks wird schon ein wenig geringer, da das Spezialfutter täglich verfüttert wird und deshalb das Gewicht um den ein oder andere Kilogramm leichter wird.

Auf den Weg nach Zäckwar.

Zirka 12 Uhr bin ich los. Von Groß-Jena nach Klein-Jena zu Fuß mit Keks und Krümel im Schlepptau für 1,5 km. In Klein-Jena wollte ich bei der Bahnstation auf Krümel aufsteigen. Der Schlingel drehte sich ständig weg, sodass ich den Fuß nicht in den Steigbügel bekommen habe. Na dann, weiter zu Fuß für ca. 1,5 km. Wie steige ich jetzt auf? Habe zuerst Keks an den Brustgurt von Krümel angeleint. Keks konnte Gras fressen. Um aufzusteigen habe ich die Führleine von Krümel über einen hohen querliegenden Ast geworfen, die Leine kurzgehalten damit er nicht weit ausweichen kann. Fuß in den Steigbügel und oben war ich. Nun die beschriebene Route einschlagen. Wegweiser im Detail Fehlanzeige. Nach einigen Metern auf Krümel mit Keks im Schlepptau stehe ich vor einer Weide. Aber da sollte doch der Weg sein. Nochmal zurück und jemanden fragen. Ja, ja, das ist schon richtig, war die Antwort. Sie müssen bei meiner Weide, links den gemähten Streifen in den Wald nehmen. Aha, wie sollte man einen Weg finden, der nicht ausgeschildert ist. Nochmals zurück und durch den Wald auf nach Gross Wildsdorf. Dort gab es eine Überraschung, ich wurde erwartet und zum Pick-Nick eingeladen.

Landwirtschaftlicher Weg ohne Straßenverkehr.

Tolle Idee. Anschließend habe ich einen wunderschönen Reitweg nach Punschrau geritten. 10km mit zwei Querungen von Nebenstraßen. So stelle ich mir gefahrloses Wanderreiten vor. Ab Punschau gab es leider nur Asphalt für 3km auf einer Landstraße. Ein einziges Auto kam von hinten. 17 Uhr habe ich den Stall in Zäckwar Dorfstrasse 7 erreicht. Thomas der Stallbesitzer war äußerst hilfreich und ich nahm eine große Box, wo beide zusammenbleiben konnten. Futter in Hülle und Fülle. Thomas hat mir zum Abendessen eine super gebratene Gänsekeule verabreicht. Danach sind wir durch den Stall zu meinen Pferden. Thomas ist von diesen Prachtkerlen hellauf begeistert. Er hätte auch gerne solche Tiere, Pferde und nicht die Dicken, die bei ihm eingestellt sind.

Am Hof angekommen.
Reitstall bei Thomas.
Mein Nachtlager.
Keks und Krümel standen in einer Box.

 

 

 

 

21 Uhr habe ich mich zum Schlafen gelegt. Mein Schlafplatz war in einer leeren Pferdebox in der Hängematte. Es war kalt. Damit es schön ist, muss ich noch üben, was ich alles zusätzlich anziehen muss.

Reitstall Thomas, Ort Zäckwar, Dorfstrasse 7

Hinweis: ein Dorf ohne Geschäfte und Gaststätten, mit extrem schlechten Mobilphone Empfang.

Morgen geht es nach Apolda.

Liebe Grüße

Kurt

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